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Begonnene Projekte

 

 

Das Naturschutzprojekt Ranquas lebt von zahlreichen Management-Maßnahmen für die Natur. Zum einen werden bei dem Naturschutzprojekt Arten- und Biotopschutzziele verfolgt, die in Teilbereichen pflegende Eingriffe erfordern.

Zum anderen erwies sich ein sich selbst Überlassen des gesamten Geländes im Sinne des Prozess-Schutzes als unmöglich, da das Gebiet dann von Jägern und den benachbarten Landbesitzern und Bauern als "vogelfrei" betrachtet wird. Das bedeutet Jagd, ungeregelte Beweidung und Holzdiebstahl. Die behördliche Anerkennung von Christian Petty als Landwirt und die landwirtschaftliche Nutzung war der Schlüssel zu einer gewissen Respektierung des Projektes durch die Nachbarn.

Für die naturverträgliche Nutzung und Pflege des Ranquas, wie auch für bestimmte Artenschutzziele wurde einiges an Infrastruktur errichtet:

                                     

schaf-KorralSchaf-Korral

Pflanzgarten / Baumschule

Folienteich

Nistkästen anbringen

 
  • Mehrere Schafkoppeln mit festem Zaun.
    Ein Korral für Fang, Zufütterung und medizinischer Versorgung der halbwild gehaltenen Schafherde. 
  • Brandschneisen, in denen im Wald die Bodenvegetation abgeweidet wird, um die Ausbreitung von Bodenfeuern im Fall von Brandstiftung zu stoppen. 
  • Forstwege der sanften Bauart: Geländeangepasst verlaufende Spuren in Fahrzeugbreite geben die wenigen Routen vor; außerhalb findet nirgendwo Verdichtung der Böden durch Fahrzeuge statt. 
  • Pflanzgarten / Baumschule zur Nachzucht verbissgefährdeter lokaler Baumarten. 
  • 7 Folienteiche. 
  • Nistkästen für große Höhlenbrüter, wie Wiedehopf, Blauracke Eulen, aber auch Hornissen. 
  • Ausbau und Absicherung des Steinadler-Brutplatzes; unter anderem durch einen 1,7 Kilometer langen Zaun. 
  • Wildbienen-Nistwand als Lehr- und Vorzeigeobjekt. 
  • Kaninchen-Burgen in Steinhaufen. Sie unterstützen die Wiederausbreitung dieser "Adlerbeute". Die Kaninchen der Garrigue können in dem harten Felsboden keine Höhlen bauen. sie sind auf wetterfeste Steinhaufen und Buchsbaumgebüsche angewiesen. 
  • Naturschutz-Lehrpfad für die Bildungsarbeit inklusiv Arboretum.

Viele der Einrichtungen wurden mit Hilfe freiwilliger Helfer errichtet, deren Unterstützung für das Projekt sehr wichtig ist. 

Tatkräftige, wie auch finanzielle Unterstützung der Projekte ist jederzeit willkommen! - Siehe unter der Rubrik "Helfen".

 

 


Text:  Horizons Séranne / KNU    -    Fotos:  © Philipp Küchler


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